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Uhudler Rebenpflanzen

Direktträgersorten

Die besten Rebenpflanzen sind ein Jahr alt, da sie gesund sind und bereits schon über ein gut entwickeltes, faseriges Wurzelsystem verfügen. Diese sind meist ruhende, im vorherigen Sommer gezüchtete eingewurzelte Setzlinge.

Sobald die Rebenplanzen eintreffen, muss die Wurzelfeuchte umgehend geprüft werden. Falls diese ausgetrocknet sind, müssen diese befeuchtet werden. Sie sollten an einem feuchten Ort, bei einer Temperatur von 3° bis 5° C aufbewahrt und mit feuchten Sägespäne oder Erde die Wurzeln bedecken, falls das Bepflanzen verzögert werden muss.

Um der Rebenpflanze die erforderliche Zeitspanne zum anwachsen zu geben ist es empfehlenswert, die Bepflanzung März bis Ende April durchzuführen.

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Wieder verfügbar ab Feber 2021 !!!!!

Sorten

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Die Pflanzung

Wir stellen die Pflanze in ein Gefäß mit Wasser, bis sich der Wurzelballen vollgesaugt hat. Die Weinrebe wird nun in den lockeren Boden gesenkt Kräftiges Angießen soll bewirken, dass der Boden den Wurzelballen satt umschließt. Ein Stab wird beigesteckt, an dem der junge Trieb locker angebunden wird.

Dünger sollte bei der Pflanzung nicht verwendet werden.

Reben pflegen und schneiden



Die Pflege im ersten Jahr

Der Trieb wird fortlaufend angebunden mit dem Ziel, eine möglichst große Wuchshöhe zu erreichen. Nebentriebe halte man kurz. Nach dem Startguss bei der Pflanzung ist nur noch gelegentliches Gießen notwendig.



Der Rebschnitt

.... im Jahr nach der Pflanzung

Feber / März ist zum Schnitt die beste Zeit.
Der im Pflanzjahr hochgewachsene Trieb ist nun verholzt und wird auf ca. 60 cm zurückgeschnitten Das ist die Stammhöhe, von der aus sich der Weinstock ausbreiten soll. Auch höhere Stämme sind möglich. Aus den beiden oberen Augen - weiter unten stehende werden nach dem Austrieb ausgebrochen - wachsen nun die Triebe hervor, die im darauffolgenden Jahr die Tragreben bilden.

Wir fördern deren geraden, starken Wuchs, indem wir sie fortlaufend hochbinden und Seitentriebe, die aus den Blattachseln herauswachsen, entfernen.

... ein Jahr später

Einen der im vorausgegangenen Jahr gehegten Triebe kürzen wir auf 6 bis 8 Augen ein, den anderen möglichst untenstehenden auf 2 Augen (Zapfen) Mit der langen Rebe formen wir einen leichten Bogen und binden sie am Spalierdraht. An dieser gebogenen Rebe erwarten wir die erste Ernte.

Jedes der hier austreibenden Augen bringt eine, zwei oder auch drei Trauben hervor.


.. ein weiteres Jahr später

Wir sind jetzt im dritten Jahr nach der Pflanzung.
Zwei der nahe am Stamm stehenden Reben, am besten die, die aus dem Zapfen hervorgegangen sind, bilden die Tragreben dieses Jahres. Sie werden, eine rechts und eine links, in einem Bogen auf den Draht gebunden. Und wieder bleibt dazu noch ein Zapfen stehen, aus dem wir die Tragereben für das kommende Jahr gewinnen. Die alten Bögen des Vorjahres mit den darauf stehenden Reben werden ganz weggeschnitten



….Mit diesem Grundmuster von Tragrebe und Zapfen kann der Weinstock in den folgenden Jahren in eine zweite Etage erweitert werden. Auch kann man waagrechten und senkrechten Cordon erziehen, bei denen anstelle langer Tragreben kurze Zapfen mit ca. 3 Augen angeschnitten werden. Abstand von Zapfen zu Zapfen etwa 25 cm.

Wer bestrebt ist, eine Wand oder eine Spaliervorrichtung möglichst schnell in Grün zu kleiden, muss wissen, dass der Weinstock ohne den zügelnden jährlichen Rückschnitt seine Wuchskraft schnell erschöpft. Er bringt dann eine Unmenge an Trauben hervor, die klein und unterentwickelt bleiben, und altert vorzeitig.


Sommerarbeiten

Wer Ordnung über alles liebt, schafft während des Sommers stets "klare Verhältnisse" am Weinstock. Triebe, die keine Frucht angesetzt haben, werden ausgebrochen. Geiztriebe, das sind solche, die aus den Blattachseln herauswachsen, werden entfernt. Daneben werden alle Triebe immer schön am Spalier hochgebunden und schließlich im Juli / August gegipfelt. So nennt der Winzer das Abschneiden der Triebspitzen, wenn sie über das Spalier hinauswachsen.

Der "pflegeleichte" Weinstock, bei dem außer dem Hochbinden auf aller sonstigen Laubarbeiten verzichtet wird, verdirbt deswegen keineswegs und seine Trauben sind nicht weniger schön und vollkommen. Nur in sehr nassen Jahren hat an solchen Stöcken der Grauschimmel, der Fäulnis hervorruft, leichteres Spiel.